NMMA

Netzwerk Manuelle Medizin Austria

Arthrose

Arthrose bezeichnet einen „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt. Prinzipiell kann jedes Gelenk des Körpers durch eine im Laufe der Jahre entstehende Abnützung der Gelenksknorpel arthrotische Veränderungen aufweisen.

Ein Hauptsymptom der Arthrose ist das schmerzhafte Einsteifen des betroffenen Gelenkes, was durch teils entzündliche Strukturänderungen und Schrumpfungsprozesse des umhüllenden kollagenen Bindegewebes bedingt ist. Dadurch erhöhen sich wiederum Anpress- und Reibekräfte auf die knorpelig überzogenen Gelenkflächen und beschleunigen so nochmals den Gelenkverschleiß.

Durch konsequent wiederholte manualmedizinische Anwendungen gelingt es meistens, das kollagene Gewebe wieder näher an seine Ausgangsform heranzuführen. Dies resultiert in einer verbesserten Gelenksbeweglichkeit und einer Wiederherstellung des Gelenksspieles.

Muskeln, Sehnen und Gleitgewebe werden durch teils osteopathische Massage- und Entspannungstechniken mitbehandelt, ebenso wie Störungen benachbarter Gelenke.

Die so gewonnene Bewegungsfreiheit äußert sich in einer Reduktion alltäglicher Beschwerden, entzündliche Erkrankungsschübe werden seltener oder bleiben aus und der weitere Abbau von Gelenksknorpel wird verzögert.

Natürliche, schmerzfreie Bewegungsabläufe können wieder erzielt werden.